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Wiligrader Spezialitäten

Schnepfendreck

alte Rezepte

Schnepfendreck
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"Schnepfen gelten wegen ihres Geruches, ihres saftigen und zarten Fleisches als besonderer Leckerbissen. Man verehrt diese Vögel dermaßen, dass man ihnen dieselbe Ehre erweist wie dem Dalai-Lama: ihre Exkremente werden auf kleinen Brötchen hergerichtet und von den feurigsten Verehrern mit Andacht und Ehrfurcht verzehrt. Bei der Zubereitung lässt man den Kopf mit dem langen, spitzen Schnabel daran."

Weitere Rezeptbilder

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Zutatenliste

  • 1 Stk. Schnepfe
  • nach Bedarf etwas Geflügelleber, am besten Gänseleber oder Gänseleberterrine (als Verlängerung)
  • etwas roher Speck
  • wenig Gewürzpulver
  • 1 Eigelb
  • Scheibe Brot
  • Butter

Zubereitung

Schnepfendreck:

Aus dem Eingeweide der Schnepfen, dem sogenannten Schnepfendreck, mit Ausnahme des Magens, welcher stets sandig und bitter ist,  bereitet man Schnepfenbrötchen. Der Schnepfendreck wird, da er stets etwas knapp ist, durch Zugabe von Geflügelleber, am besten Gänseleber oder Gänseleberterrine, verlängert.
Man hackt alles mit etwas geschabtem rohem Speck nebst einer Kleinigkeit Gewürzpulver recht fein zusammen und vermengt es dann mit einem Eigelb. Dieser Schnepfendreck wird nun auf talergroße Brotschnitten gestrichen, welche zuvor in Butter goldgelb geröstet wurden, um sie dann auf einem butterbestrichenen Backblech im Ofen etwa 10 Minuten zu backen."

Quelle: "Verschwundene und seltene Gäste der Speisekarte. Ein Kochbuch" von Bernhard Kathan (nicht mehr im Buchhandel erhältlich).

 

Rezeptdetails

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  • Land/Region
    Germany
  • Kosten
    nach Verfügbarkeit
  • Lactosefrei
    Nein
  • Vegetarisch
    Nein
  • Vegan
    Nein
  • Diabetisch
    Nein
  • Glutenfrei
    Nein
  • Portionen
    1
  • Alternative Menge
  • Zubereitungszeit
    45 Minuten
  • Kalorien
    4563
  • Kilojoule
  • Fettgehalt
    45
  • Broteinheit
    60
  • Proteingehalt
    76
  • Kohlehydrate
    45
  • Schwierigkeitsgrad
    Normal
  • Geändert
    26. Dezember 2017
  • Gelesen
    2428

Notizen

Diese Tiere standen tatsächlich um die vorletzte Jahrhundertwende in unseren Breiten auf der Speisekarte. Da einige dieser Tiere inzwischen auf der Artenschutzliste stehen, empfiehlt sich ein Ausprobieren der Rezepte nicht bzw. ist strafbar.

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